Neue Richtlinie für Regionalpläne in Kraft

Mit der Bekanntmachung im Amtsblatt für Brandenburg Nr. 49 vom 11. Dezember 2019 hat die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg eine neue Richtlinie für Regionalpläne in Kraft gesetzt. Zweck der Richtline ist es, die Vergleichbarkeit und Vereinheitlichung von Verfahren und Inhalten der Regionalpläne im Land Brandenburg herzustellen. Die Richtline enthält auch Vorgaben für die zeichnerischen Festlegungen (Planzeichen) und Hinweise zu deren Anwendung, die sich in der Anlage der Richtlinie wiederfinden.

Inhaltlich deckt die Richtlinie eine Bandbreite von Festlegungen ab, die zukünftig in Regionalpläne aufgenommen werden können beziehungsweise in Umsetzung der Planungsaufträge des Landesentwicklungsplanes Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg (LEP HR) aufgenommen werden müssen.

Der bereits am 01.07.2019 in Kraft getretene LEP HR sieht vor, dass in Regionalplänen im Land Brandenburg insbesondere folgende Festlegungen getroffen werden sollen:

  • Standorte für großflächige gewerblich-industrielle Vorhaben (Ziel 2.3)
  • Grundfunktionaler Schwerpunkte (Ziel 3.3)
  • Gebiete für die Windenergienutzung (Ziel 8.2)
  • Gebiete für den vorbeugenden Hochwasserschutz (Ziel 8.5)
  • Gebiete für die Gewinnung oberflächennaher Rohstoffe (ohne fossile Energieträger)      (Ziel 2.15)

Die Regionalversammlung Havelland-Fläming hatte bereits am 27.06.2019 beschlossen eine neuen Regionalplan Havelland-Fläming 3.0 aufzustellen.

» Amtsblatt vom 11.12.2019

 

Veröffentlicht am: 18.12.2019