Projekt abgeschlossen

Vorstellung der Forschungsergebnisse

Am 07.07.2015 fand in Berlin in der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund die Abschlusskonferenz statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung zogen die Wissenschaftler nach fast fünf Jahren intensiver Arbeit Bilanz und stellten ihre Forschungsergebnisse aus den Bereichen Land-, Forst und Wasserwirtschaft vor.

Herausforderung: Klimawandel

Dabei wurde deutlich, dass alle vier norddeutschen Modellregionen (Diepholz, Uelzen, Fläming und Oder-Spree) durch den Klimawandel vor große Herausforderungen gestellt werden. Hierfür sind der sommerliche Trockenstress und die Abnahme der Grundwasserneubildung sowohl unter landwirtschaftlichen Kulturen als auch unter Wald zwei Hauptursachen. Doch die Unterschiede zwischen den Regionen sind erheblich. Unter den untersuchten Modellregionen ist der Fläming besonders von den Folgen des Klimawandels betroffen.

Erarbeitung von Entscheidungsgrundlagen

Mit Abschluss des Projektes liegen nun viele Daten und modellbasierte Informationen vor, die als wichtige Entscheidungsgrundlage für regionale, betriebliche und politische Anpassungsprozesse dienen können. Die Einbeziehung der Regionalpartner wurde als ein wichtiger Vorteil des Projekts herausgestellt, da es dadurch gelungen sei, die von den Wissenschaftlern erarbeiteten Wissens- und Entscheidungsgrundlagen mit den Interessen, Wertvorstellungen und Wissensbeständen der regionalen Akteure zu verschneiden.